Internetstores weiter auf Expansionskurs

Pünktlich zum Start der Radsaison erhält fahrrad.de Anfang 2010 ein neues Design. Auch fitness.de bekommt einen neuen Look und es erfolgt eine Sortimentserweiterung um Sportarten wie Badminton, Yoga, Boxsport oder Tischtennis. Außerdem kommen auch neue Shops ins Portfolio. Mit Bikeunit, E-Ways und Brügelmann werden Shops ins Sortiment aufgenommen, die spezielle Zielgruppen im Fahrradbereich fokussieren.

Bikeunit richtet sich hauptsächlich an eine recht junge Zielgruppe, die sich für Dual/Dirt und Downhill interessiert. Ein junges Layout, Zielgruppengerechte Ansprache und angepasste Angebote machen den Shop zu einem echten Szeneshop. E-Ways hingegen bedient eine ganz andere Zielgruppe, da über diesen Shop Pedelecs und E-Bikes verkauft werden. E-Bikes sind der neue Trend der Radszene und werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Der internetstores ist wichtig, dem Kunden einen Shop zu bieten, der neben einem breiten Angebot an elektronisch unterstützten Fahrrädern auch das nötige Know How darüber liefert. Ein spezieller „Über E-Bikes“-Bereich klärt alle Fragen rund um E-Mobilität.

Brügelmann ist Deutschlands ältester Radversender, der 2010 Insolvenz anmelden musste. „Ein solcher Meilenstein darf aus dem Fahrradhandel nicht verschwinden“, meint René Marius Köhler. Er entschließt Brügelmann aufzukaufen und unter die Fittiche der internetstores zu nehmen. Brügelmann soll besonders die Zielgruppe der Radbegeisterten abdecken, die mit dem Versender aufgewachsen sind und im Fahrradfahren mehr als nur ein Hobby sehen.

Eine neue Branche wird erschlossen…

Neben diesen Zielgruppenshops eröffnet internetstores einen weiteren Onlineshop. Allerdings nicht im Fahrrad-Bereich - eine neue Branche wird erschlossen. Mit CAMPZ startet internetstores einen Shop rund um das Thema Outdoor und Camping. Der Outdoor-Shop bietet alles, was das Outdoorherz höher schlagen lässt.

internetstores rüstet darüber hinaus auf ein Category-Manager-Prinzip um. Alle Onlineshops bekommen einen sogenannten Category Manger zugeteilt, einen Branchenprofi, der für seinen jeweiligen Shop verantwortlich ist. Durch dieses Prinzip ist gewährleistet, dass der Verkäufer noch näher am Kunden ist und intensiver auf dessen Wünsche eingehen kann. Auch auf Facebook sind die Shops präsent. Die Category Manager pflegen die jeweiligen Facebook-Seiten ihrer Shops und versorgen die „Fans“ mit News, Infos, Bildern und Videos direkt aus der Szene.

Doch nicht nur die eigenen Shops werden ausgebaut, erweitert und umstrukturiert. Das Sortiment der internetstores ist auch auf immer mehr Vertriebsplattformen erhältlich. Neu sind OTTO, Plus.de und Amazon.fr. Es kommen nicht nur weitere Vertriebspartner dazu, ein wichtiger Partner muss Anfang 2010 Insolvenz anmelden. Mit Quelle verliert internetstores einen umsatzstarken Partner und es gilt, diesen Verlust zu kompensieren. Die internetstores verkraftet den Wegfall gut und kann dennoch weiteres Wachstum vorweisen: Im Geschäftsjahr 2009/2010 erreicht das Unternehmen einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro.

Weitere Auslandshops gehen online…

Dies resultiert unter anderem durch starke Wachstumssteigerungen der Auslandsumsätze. Denn auch ins Ausland wird weiter expandiert: Neben Großbritannien, Österreich und der Schweiz geht bikester auch in Frankreich online. Der Start von bikester.fr geht einher mit einer großen Printkampagne, die sich auszahlt. Kombiniert mit den Fitnessshops fitster.at und fitster.ch können die Umsätze im Ausland um 900% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und machen damit einen guten zweistelligen Prozentanteil am Gesamtumsatz aus.

Dass diese Umsatzsteigerung auch mit einem höheren Bedarf an Personal einhergeht, liegt auf der Hand. Eine extra Stelle zur Personalakquise wird geschaffen und ein Vollzeit-Recruiter eingestellt. Im Juni sind über 30 neue Stellen ausgeschrieben, Ende 2010 arbeiten rund 130 Personen bei der internetstores. Das Ziel ist, der Nr. 1 Arbeitgeber für E-Commerce in Baden-Württemberg zu werden.

Corporate Social Responsibility

René Marius Köhler geht es nicht nur um Internationalisierung und Expansion seiner Shops; Er ist sich auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Mit ReCycle startet ein Projekt, für das gebrauchte Fahrräder gesammelt und an bedürftige Kinder in Südafrika geschickt werden. Die Resonanz auf das Hilfsprojekt ist überwältigend. Über 1.000 Fahrräder werden gespendet, die Anfang 2011 in den Kinderdörfern in Pietermaritzburg und Kapstadt ankommen. „Dieses Projekt liegt mir sehr am Herzen“, so René Marius Köhler. „Es freut mich, so vielen Kindern zu helfen. Fahrräder bedeuten erheblich gesteigerte Mobilität, was in Afrika nicht selbstverständlich ist.“ Auch Prominente wie Jürgen Klinsmann oder Ursula Karven spenden ihre gebrauchten Räder, aber erst durch die vielen fahrrad.de-Kunden konnte eine solche Vielzahl an Rädern gesammelt werden. Dafür erneut herzlichen Dank.

Auszeichnungen

Auch an Auszeichnungen mangelte es 2010 nicht. Im Juli zeichnete Prof. Dr. h. c. Lothar Späth die internetstores als eines der Top 100 Unternehmen in Deutschland aus. Gekrönt wurde das Jahr im September mit dem Gewinn des Deutschen Gründerpreises. „Einen solchen Preis entgegen zu nehmen ist eine unglaubliche Ehrung“, so Köhler. „Die harte Arbeit der letzten Jahre hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen. Diese Auszeichnung ist der Lohn für die Bemühungen des gesamten Teams.“ Der Deutsche Gründerpreis ist die renommierteste Ehrung für deutsche Unternehmen, dessen Gewinn eine Optimierung unterschiedlicher Unternehmensbereiche durch Porsche Consulting mit sich bringt.

Die Unternehmensberater optimieren Prozesse im Lager und beim Versand der Ware. Außerdem sorgen sie für eine Professionalisierung kaufmännischer Prozess und des Projektmanagements. Durch die Optimierung des Dispositionssystems kann internetstores dem Kunden noch höhere Verfügbarkeit von Produkten bei gleichzeitig gesunkenen Lieferzeiten bieten.

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